Zum Wissenschaftsjahr 2018

Veranstaltungsarchiv

  Di, 5.9.2017 - Mi, 25.10.2017

Fotoausstellung: Ozeanversauerung: Das andere Kohlendioxid-Problem

In einer Wander-Ausstellung des deutschen Forschungsverbunds zur Ozeanversauerung BIOACID zeigen die beiden Naturfotografen Solvin Zankl und Nick Cobbing Forschende bei ihren Arbeiten und stellen Organismen vor, die im Mittelpunkt aktueller Untersuchungen stehen.

Auf einen Blick

Wo:

Sandstraße 4/5
28195 Bremen

Wann:

Di, 5.9.2017 bis Mi, 25.10.2017
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Kontakt:

GEOMAR Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel

Frau Maike Nicolai

0431/600-2807

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Keine Angaben

Kategorie:

  • Ausstellung

Für wen:

  • Alle

Sonstiges:

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag 10 - 19 Uhr
Samstag 10 - 14 Uhr

Vorschaubild zur Veranstaltung

Von der Arktis bis in die Tropen verändert Ozeanversauerung das Leben im Meer. Indem der Ozean menschengemachtes Kohlendioxid (CO2) aus der Atmosphäre aufnimmt, verlangsamt er den globalen Klimawandel. Aber das Treibhausgas verursacht im Wasser eine folgenreiche chemische Reaktion: Kohlensäure entsteht, und der pH-Wert sinkt.



Viele Tiere und Pflanzen, die ihre Schalen oder Skelette aus Kalk aufbauen, müssen im saureren Wasser mehr Kraft für ihr Wachstum aufbringen und sind in ihrer Existenz bedroht. Organismen, die per Photosynthese Kohlendioxid in Energie umwandeln, könnten hingegen profitieren. Zudem könnten bestimmte Arten in der Lage sein, sich langfristig an neue Lebensbedingungen anzupassen. So werden die Rollen im marinen Nahrungsnetz neu verteilt, während weitere Faktoren wie etwa Temperaturanstieg, Sauerstoffverlust, Nährstoffeintrag, Verschmutzung oder Überfischung die Auswirkungen der Ozeanversauerung noch zusätzlich beeinflussen.



Der deutsche Forschungsverbund BIOACID untersucht die Folgen der Versauerung für das Leben und die Stoffkreisläufe im Ozean – und für alle, die von ihm abhängen.



In einer Wander-Ausstellung des Projekts BIOACID zeigen die beiden Naturfotografen Solvin Zankl und Nick Cobbing Forschende bei ihren Arbeiten und stellen Organismen vor, die im Mittelpunkt aktueller Untersuchungen zur Ozeanversauerung stehen.



Neben jedem Foto befindet sich eine Tafel mit einem QR-Code, der mit Hilfe einer entsprechenden App vom Smartphone eingelesen werden kann. Der Code führt zu Bildbeschreibungen und Hintergrundinformationen sowie ergänzenden Videos auf der Internetseite zur Ausstellung www.ozeanversauerung.de.



Die Ausstellung vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2016*17 – Meere und Ozeane gefördert.