Veranstaltungsarchiv
Mikroplastik im Meer – Gefahr für die Umwelt oder „Hype“?
Vortrag von Dr. Gunnar Gerdts, Biologische Anstalt Helgoland, in Zusammenarbeit mit dem Biozentrum der Universität Würzburg
Sie treiben im Wasser, werden von Meeresbewohnern gefressen und zu Millionen im Packeis der Arktis eingefroren – und doch sind sie unverwüstlich. Mikroplastik heißen diese winzigen Plastikteilchen.
Wie viel? Und woher kommt das Mikroplastik?
Inzwischen haben Forscher herausgefunden, dass sie allgegenwärtig sind. Vermutlich gibt es viele verschiedene Quellen. Durch den weit verbreiteten Einsatz von Plastik in Haushalt, Kleidung und Kosmetika werden auch häusliche Abwässer als potentielle Quelle für Mikroplastik angesehen, da es über die Flüsse die Meere erreichen kann. Das ist beunruhigend, denn bislang kann niemand sagen, inwieweit die kleinen Kunststoffteilchen Meeresorganismen schädigen oder am Ende sogar dem Menschen gefährlich werden können. Bisher völlig unbekannt ist dabei auch die Rolle von Klärwerken. Haben diese das Potential, Mikroplastik zurückzuhalten?
Dr. Gunnar Gerdts befasst sich seit mehreren Jahren intensiv mit diesem Müll im Miniaturformat. In seinem anschaulichen Vortrag stellt er dar, welche Rolle die Mikroplastikproblematik in unseren Meeren spielt.
Warum ist gerade Plastikmüll so gefährlich, wenn er in der Natur landet? Wie lange treibt eine Kunststoffflasche im Meer herum? Was können Sie selbst tun, um Kunststoffabfall zu vermeiden?
Diese und weitere Fragen werden Ihnen ab 18:00 Uhr im Vorfeld des anschließenden Vortrags von Dr. Gunnar Gerdts am Stand der Umweltstation der Stadt Würzburg vor dem Ratssaal beantwortet.
Mikroplastik im Meer – Gefahr für die Umwelt oder „Hype“?
Rathaus der Stadt Würzburg, Rückermainstr. 2
97070 Würzburg
9.9281297 1797