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Meere und Ozeane in historischer Perspektive: Bilder, Geschichten, Praktiken
Die globale Bildgeschichte des Meeres vom Mittelalter bis in die Gegenwart ist ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am Kunsthistorischen Institut in Florenz. In einem Dialog zwischen Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft wird sich das Podiumsgespräch unter anderem dem Darstellen und Vermessen des Meeres in Seekarten widmen.
Das Meer übt von jeher eine große Faszination auf Menschen aus. Über Jahrhunderte erklärte man die unergründliche Macht des Meeres durch das Wirken von Göttern und Heiligen. In Texten und Bildern erzählte man Geschichten von abenteuerlichen Seereisen. In Europa, Japan und anderen Kulturen versuchten Künstler, das Meer mit seinen Wellen und seinem Licht, seiner Ausdehnung und Tiefe, seinen Bewohnern, Schiffen oder Schiffbrüchen in Bildern zu erfassen. Zugleich sind Meere und Ozeane wichtige Faktoren in der ökomischen Entwicklung von Gesellschaften. Sie spielen und spielten eine entscheidende Rolle für politische Konstellationen, die Bildung von Herrschaftsräumen und kulturelle Austauschprozesse – seien sie mediterran, transatlantisch, pazifisch, oder auf den Ostseeraum, das Schwarze Meer oder den Persischen Golf bezogen.
Die globale Bildgeschichte des Meeres vom Mittelalter bis in die Gegenwart ist ein wichtiger Forschungsschwerpunkt am Kunsthistorischen Institut in Florenz – Max-Planck-Institut. In einem Dialog zwischen Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft wird sich das Podiumsgespräch unter anderem dem Darstellen und Vermessen des Meeres in Seekarten widmen. Von besonderem Interesse ist dabei stets die Grenze zwischen Land und Meer: Küsten und Strände, Hafenstädte und Häfen.
Meere und Ozeane in historischer Perspektive: Bilder, Geschichten, Praktiken
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