Veranstaltungsarchiv
Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst - Virtuelles Wasser begreifen (Mitmachausstellung)
Die Ausstellung zum Virtuellen Wasser erzählt Geschichten von Lebensmitteln und Produkten, die wir jeden Tag essen oder benutzen. Ob
Rosen, Fleisch, Tomaten, Papier, Baumwolle oder Kaffee – viele Produkte werden täglich nach Deutschland importiert. Gleichzeitig hat unser
Lebensstil auf diese Weise Auswirkungen in anderen Ländern, die uns häufig nicht bewusst sind. Auf spielerisch-attraktive Art und Weise lädt
die Ausstellung dazu ein, globale Zusammenhänge zu verstehen und sich dem Thema anzunähern.
Für die Produktion unserer Lebensmittel, unserer Kleidung, und der Gegenstände, die wir täglich nutzen, wird viel Wasser benötigt. Häufig werden diese Produkte in anderen Ländern hergestellt, weshalb wir sogar nicht nur das Wasser in Deutschland, sondern auch das Wasser in anderen Gebieten der Welt nutzen.
Zahlreiche Mitmachstationen und Exponate laden dazu ein, dem Thema „Virtuelles Wasser“ in vielfältiger Art und Weise zu begegnen. Besucher der Ausstellung können entdecken, wie bereits kleine Handlungen helfen, viel Wasser zu sparen. Erpumpen Sie sich Ihre Tomate, finden Sie heraus, wie viel Wasser in Ihrem Lieblingssteak steckt oder staunen Sie über die Wassermenge in einem T-Shirt. Die Annäherung an das Thema erfolgt spielerisch-attraktiv, zum Beispiel durch einen Explainity-Film, der den Begriff „Virtuelles Wasser“ erklärt, oder durch Frühstücksprodukte, die der Besucher scannt. Im Anschluss errechnet ein Computer, wie viel Wasser in dem Frühstück steckt. Ein anderes Beispiel dafür ist ein Exponat, an dem die Besucher entscheiden können, ob sie auf eine bestimmte Art und Weise Papier sparen würden, beispielsweise durch das Beschreiben der Rückseiten von Papier und das Ausdrucken von ausschließlich notwendigen E-Mails. Auch gestalterisch wird die Ausstellung leicht präsentiert. Die Informationen zu den einzelnen Themen stehen auf großen Infowänden, die die Form und Farbe des jeweiligen Produktes beziehungsweise Themas haben. Das Thema „Fleisch“ wird beispielsweise auf einem riesigen (ca. 1,5 m² großen) Hamburger und das Thema „Tomate“ auf einer ebenso großen Tomate präsentiert. Insgesamt gibt es 10 Stationen mit solchen Tafeln.
Die Ausstellung „Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst – Virtuelles Wasser begreifen“ auf Deck 1 des Internationalen Maritimen Museums Hamburg (IMMH) zeigt globale Zusammenhänge zum „Virtuellen Wasser“ auf und lädt den Besucher ein, im Einzelnen genau hinzuschauen und sich dem Thema auf spielerische Weise zu nähern.
Eine Ausstellung des Mathematikums Gießen in Kooperation mit Prof. Dr. Kerstin Kremer (IPN Kiel), Prof. Dr. Sandra Sprenger (Universität Hamburg).
Ich sehe Was(ser), was du nicht siehst - Virtuelles Wasser begreifen (Mitmachausstellung)
Koreastr. 1
20457 Hamburg
9.9996293 961