Zum Wissenschaftsjahr 2018

Veranstaltungsarchiv

  Mi, 10.5.2017

Manganknollen

KUHN, T. et al. (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe): Methoden und Ergebnisse der Ermittlung der Lagerstättenvorräte im deutschen Lizenzgebiet für Manganknollen
WEGORZEWSKI, A. et al. (Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe): Mineralogie und Metallbindungen in Manganknollen

Auf einen Blick

Wo:

Wilhelmstr. 25-30
13593 Berlin

Wann:

Mi, 10.5.2017 | 11 Uhr - 12 Uhr
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Kontakt:

Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe

Frau Stefanie Richter

+49 (0)30 36993 271

E-Mail Zur Website

Zusatzinfos:

Behindertengerecht:

Ja

Kategorie:

  • Vortrag

Für wen:

  • Erwachsene
  • Studierende / Nachwuchswissenschaftler

Sonstiges:

Keine Anmeldung erforderlich, Gäste sind herzlich willkommen, keine Kosten

KUHN, T., RÜHLEMANN, C. (Fachbereich B 1.4 Marine Rohstofferkundung), KNOBLOCH, A. (Firma Beak Consultants):
Im Auftrag der Bundesregierung erkundet die BGR seit 2006 ein 75.000 km2 großes Manganknollengebiet im äquatorialen Nordostpazifik. Im Rahmen dieser Arbeiten wurden die Gesamtmetallvorräte an Manganknollen sowie deren Verbreitung im Lizenzgebiet ermittelt. In Detailgebieten wurden die Metallvorräte berechnet und nach internationalen Standards (JORC-Code) klassifiziert. Der Vortrag stellt die angewandten Methoden (z.B. die Verwendung neuronaler Netzwerke sowie der Geostatistik) und ausgewählte Ergebnisse vor.

WEGORZEWSKI, A. (Fachbereich B 2.1 Geophysikalische Erkundung, Technische Mineralogie), HELLER, C., KUHN, T. (Fachbereich B 1.4 Marine Rohstofferkundung):
Polymetallische Knollen (Manganknollen) sind Mn-Fe-Oxi-Hydroxid Präzipitate, die in 4000–6000 m Tiefe auf dem Meeresboden wachsen. Hohe Gehalte an wirtschaftlich relevanten Metallen wie Nickel, Kupfer und Kobalt (~3 Gew.%) sowie einiger Hochtechnologie-Metalle (Seltene Erden, Molybdän) in Manganknollen machen diese so interessant für die Industrie aber auch für die Wissenschaft. Aufgrund dessen ist die Erforschung der chemischen und mineralogischen Zusammensetzung von Manganknollen von großer Bedeutung, insbesondere im Hinblick auf eine spätere metallurgische Aufbereitung. Des Weiteren kann über die Mineralogie sowie die Verteilung bestimmter Elemente Rückschlüsse auf die Genese bzw. sekundäre Umbildung der Manganknollen gezogen werden.